Sarah Böhme

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Sarah Böhme

Ich bin 32 Jahre alt und komme aus Rheine. Ich bin Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Osnabrück und arbeite für ein Projekt, welches sich mit der Entwicklung von 4 bis 6-jährigen Kindern beschäftigt. Seit einigen Jahren bin ich nebenbei als Pädagogische Fachkraft in einer Waldspielgruppe tätig. Wir betreuen Kinder im Alter von 2 bis 4 Jahren und verbringen unseren Alltag im Wald.

Seit 2010 bin ich in der SPD aktiv, zuerst bei den Jusos Rheine. Ich war einige Jahre stellvertretende Vorsitzende der SPD Rheine und seit 2014 Mitglied im Stadtrat. Ich engagiere mich darüber hinaus auch auf Kreisebene und bin dort Mitglied im Kreisjugendhilfeausschuss und stellvertretende Kreisvorsitzende.

Meine inhaltlichen Schwerpunkte liegen hier in Rheine auf der Familien-, Kinder- und Jugendpolitik. In den letzten Jahren konnten wir einige unserer Inhalte durchsetzen. Wir haben den Ferienpass für Kinder erweitert, sodass diese ins Naturfreibad in Neuenkirchen fahren können. Dies reicht aber nicht aus, denn Kinder und Jugendliche brauchen auch einen Ort, wo sie unter sich sein können. Deshalb müssen wir sichere Begegnungsräume schaffen und die Kinder und Jugendliche aktiver bei politischen Entscheidungen beteiligen.

Ebenfalls werden Eltern, die ein Jahreseinkommen bis zu 30.000 Euro verdienen, bei den Beiträgen für Kitas entlastet. Allerdings setzen wir uns dafür ein, dass alle Eltern beitragsfrei gestellt werden. Der Besuch einer Kita oder Kindertagespflege oder Spielgruppe ist zentral für die Entwicklung der Kinder, umso unverständlicher, dass nicht jede Familie die gleichen Zugänge zu diesen Bildungsinstitutionen hat.

Durch meine Arbeit in der Waldspielgruppe, weiß ich, wie schlecht es den Wäldern geht. Mal vertrocknet dort ein Baum oder eine Fichte fällt dem Borkenkäfer zum Opfer. Es ist daher dringend notwendig, dass wir durch gezielte Pflanzungen und Naturverjüngung dazu beitragen, dass es unseren Wäldern wieder besser geht. Dafür und für viele weitere Themen möchte ich mich in der nächsten Ratsperiode einsetzen.