Christel Zimmermann

Adresse

Oberstraße 5

48431 Rheine
05971 85479

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Christel Zimmermann

 

Ich bin 66 Jahre alt und in Rheine geboren. Verheiratet bin ich seit 1983 mit Jörg Zimmermann. Wir haben drei erwachsene Kinder und sechs Enkelkinder.

Beruflich bin ich seit 1997 als pädagogische Mitarbeiterin in der Familienbildungsstätte Rheine als Fachbereichsleitung im Bereich Prävention – Ernährung – Hauswirtschaft tätig.

Nach der Geburt meines ersten Kindes habe ich meine berufliche Tätigkeit als Buchhändlerin aufgegeben, um mich der Erziehung meiner Kinder und der Entwicklung meiner Familie zu widmen. Während meiner Familienphase habe ich mich unter anderem beruflich im Bereich der Hauswirtschaft qualifiziert und hier zunächst extern die staatliche Prüfung zur Hauswirtschafterin und später die Meisterprüfung zur Hauswirtschaftsmeisterin, nach zweijährigem Besuch der Meisterschule, abgelegt.

Ehrenamtliche Tätigkeiten und langjähriges Engagement, sowohl in Eltern – Kind – Initiativen, im Presbyterium meiner Kirchengemeinde, der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Arbeit mit Frauengruppen haben meine Tätigkeit als Hausfrau und Mutter in dieser Zeit komplettiert. Auch die Mitarbeit in der Schulpflegschaft der Canisius Schule und des Kopernikus Gymnasiums, sowie – oft kurzfristig – die ehrenamtliche Betreuung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen (Migranten), haben meine Flexibilität und mein Einfühlungsvermögen in unterschiedliche Situationen geschärft. Seit 1997 arbeite ich in der Familienbildungsstätte Rheine und gebe hier unter anderem Alltagskompetenzen – zum Beispiel in Kochkursen – aber auch in Vorträgen an Familien weiter.

Als Rheinenserin liegt mir die Entwicklung unserer Stadt und die der hier heute und in Zukunft lebenden Menschen sehr am Herzen. Familien sollten hier die Voraussetzungen finden die für eine gesunde, körperliche und geistige Entwicklung von Nöten sind. Dazu gehören unter anderem qualifizierte, kostenfreie Kinderbetreuungsplätze auch im Grundschulbereich, Schulen die den individuellen Bedürfnissen der Schüler und Eltern angepasst sind, familienfreundliche Arbeitsplätze für Mütter und Väter, seniorengerechte Wohn- und Freizeitmöglichkeiten im innerstädtischen Bereich, Kultur und Freizeitmöglichkeiten für Jung und Alt – idealerweise generationenübergreifend – sowie Möglichkeiten der außerschulischen Bildung.

Mir ist die finanzielle Situation unserer Stadt sehr wohl bewusst, dennoch darf man eine Stadt nicht zu Tode sparen. Investitionen in die Zukunft unserer Kinder und Enkel untermauern die Generationengerechtigkeit. Besonders im Bereich Bildung und Freizeit müssen diese jetzt umgesetzt werden. Bausubstanz und lebenswerte Umwelt muss erhalten und gestaltet werden – hierbei bürgerliches Engagement unterstützt und gefördert werden. Sparzwänge und Notwendigkeiten sollten unbedingt gegeneinander abgewogen werden, die Interessen Einzelner gegen die Interessen Aller, sowie die das Erkennen unabdingbarer Forderungen der Bürger müssen in Einklang gebracht werden. Wünschenswert sind hier im Sinne des Ganzen politisch weitsichtige, kompetente und bürgernahe Entscheidungen zu treffen, ich sehe mich diesen verpflichtet.

Aktuell setze ich mich dafür ein, dass jeder in Rheine passenden und bezahlbaren Wohnraum findet, allen Kindern die Möglichkeiten eines Ganztags-Schulangebotes zu machen sowie den kostenfreien Zugang zu Kitas zu ermöglichen. Es kann nicht sein, dass Chancengerechtigkeit weiterhin vom Geldbeutel der Eltern abhängig ist. Ehrenamtliches Engagement möchte ich fördern und unterstützen und mich weiterhin dafür einsetzten in Not geratene Menschen in unserer Stadt aufzunehmen. Ich setze mich aktiv gegen Diskriminierung, Ausgrenzung, Rassismus und politisch motivierte Gewalt ein.

Ich engagiere mich seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik in Rheine, bin Ratsmitglied, Vorsitzende des Sozialausschusses und Mitglied im Schulausschuss. In der letzten Ratsperiode konnten wir bereits einiges für die Menschen in unserer Stadt erreichen, vieles muss jetzt dringend angegangen werden. Aus meiner Erfahrung als langjährige Mitarbeiterin der Familienbildungsstätte sind mir viele Nöte und Sorgen unserer Bürger bekannt. Sprechen Sie mich an, wenn Sie ein Problem haben, das ich in Zusammenarbeit mit der Kompetenz meiner Fraktion eventuell kommunalpolitisch lösen kann. Ich freue mich auf ein Gespräch mit Ihnen und bitte um Ihre Stimme für die Kandidaten Ihrer SPD in Rheine.