Andre Schaper

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André Schaper

Ich bin zwar 1986 in Gronau geboren, aber seit meinem fünften Lebensjahr wohne ich im schönen Rheine. Es ist eine lebens- und liebenswerte Stadt. Damit das so bleibt und vielleicht noch hier oder da besser wird, trete ich zur Kommunalwahl an, um mich für die Bürgerinnen und Bürger (dazu zähle mich übrigens ja auch – was bei Kommunalpolitikern meist vergessen wird) unserer Stadt einzusetzen. Ich sehe da besonders in den Bereichen Bildung und Kultur meine Schwerpunkte.

Bereich Bildung

Dazu gehört, dass ich mich dafür einsetzen will, dass die Stadt gut für die Zukunft aufgestellt wird. Dafür müssen unsere Schulen zukunftsfähig aufgestellt werden. Die Digitaloffensive in den Klassenzimmern ist zwar schon auf einem guten Weg, doch dürfen wir jetzt nicht nachlassen, um aus der „Kreidezeit“ herauszukommen. Dieser Umwandlungsprozess hin zum digitalen Lernen muss durch den Ausbau der pädagogisch passenden Hardware, Software, kompetentem Personal und weiterer Infrastruktur vorangebracht werden.

Zu einer zukunftsfähigen Bildungslandschaft brauchen wir aber auch eine Öffnung der Schulen zum inklusiven Lernen und möchten die Differenzierungsmöglichkeiten weiter ausbauen. Kein Kind darf in unserer Stadt zurückbleiben. Jeder muss seinen Stärken oder Schwächen nach gefördert oder gefordert werden.

Unsere Schulen sind der Garant für ein erfolgreiches Berufsleben. Deshalb müssen wir nicht nur passende Schulkonzepte schaffen, sondern auch die Baustruktur der Schulen für ein schülergerechtes, gemeinsames Lernen gestalten. Dabei müssen alle Schulformen gleichwertig behandelt werden. Schulen, die eher einer Bauruine ähneln, müssen der Vergangenheit angehören. Sanierungsarbeiten an Schulen sollten auf den ersten Plätzen der städtischen Prioritätslisten stehen.

Aber nicht nur Schulen gehören in diesen Bereich: Um die Bildung/Weiterbildung aller Generationen in unserer Stadt ermöglichen zu können, sollen die Strukturen der Musikschule und der Volkshochschule weiter gestärkt und ausgebaut werden. Die Ausstattung der Stadtbücherei zählt auch dazu.

Bereich Kultur

Als Geschichtslehrer an einer Hauptschule folge ich dem Credo, dass man ohne die Kenntnis über die eigene Vergangenheit, keine Zukunft hat. Schon seit 2014 bin ich als sachkundiger Bürger im Kulturausschuss und möchte darauf hinwirken, dass das kulturelle Erbe unserer Stadt gesichert und ausgebaut wird. Zum einen bin ich für eine moderne Ausrichtung der städtischen Museen und des Stadtarchivs. Aber auch andere Kulturstandorte wie etwa der NaturZoo, der Salinenpark mit dem Salzsiedehaus – die Rheine zu einem überregionalen Aushängeschild machen – sind erhaltenswert. Zum Erhalt unseres Erbes gehört ebenfalls auch der Schutz alter Bausubstanz, z.B. des Hauses Münstermauer 27.

Kultur ist für jeden etwas anders. Und deshalb müssen nicht nur die institutionellen Kultureinrichtungen unterstützt werden, sondern auch freie Kulturschaffende. Die „Jugendkunstschule“ soll so eine Möglichkeit bieten.